Gehäuse Begonnen wurde mit der Anfertigung der Gehäuseteile, die Trennfugen der Teile an die Türen gelegt. Die beim Vorbild nicht in einer Ebene mit dem übrigen  Wagenkasten liegenden Türen wurden auf dahinter liegende Messingbleche mit aufgelöteten 0,1 mm Distanzbleche angebracht. Vor dem Verlöten der Teile sind in  die seitlichen Rundungen der Stirnseiten des Triebwagens die Lampen einzupassen.                 Die Einzelteile des Gehäuses Die konisch geformten Lampen wurden mittels einer Drehbank angefertigt. Im Gegensatz zur Nenngröße IIm wurde jedoch auf die Wiedergabe der Befestigungs-  winkel für die Schlußscheiben verzichete, ebenso auf die Befestigungsflansche der Lampen am Wagenkasten.         Aufgeriebene Lampendurchbrüche in den Stirnwände,     die Stirnlampen eingelötet.           konisch gedrehte Stirnlampen, ...  Das Verlöten des Gehäuses beginnt mit den Seitenteilen, als letzte Teile folgen die Stirnwände. Mit Übermaß gefertigt, können durch das  Biegen der Rundungen  entstandene Maßabweichungen ausgeglichen werden.                  Gehäuse verlötet, noch ohne Türelemente  Komplettiert wird das Rohgehäuse mit den Zierleisten, Türen, Türscharniere sowie den Halterungen für die Sonnenblenden. Weitere Zurüstteile folgen erst nach der  Lackierung im Zuge der Endmontage.                   komplettiertes Gehäuse  Allen Eingangs betrachteten Modelle des Triebwagens gemeinsam, wurde auf die Darstellung der Nietreihen an den senkrechten Außenkanten der Türen verzichtet.  Beim nicht in Ätztechnik entstandenen Gehäuse wurden für die Wiedergabe der Nieten 3D-Naßschiebenieten verwendet. Erhältlich in verschiedenen Größen bei   AustroModell, dort ebenfalls die über den Fenstern des Triebwagens angeordnet  Lüftungsschlitze.                   Gehäuse mit 3D-Naßschiebenieten sowie Lüftungschlitze  Für die Anfertigung des Triebwagendaches fand als Material wie bei anderen Fahrzeugen Balsaholz (Flugmodellbau) Verwendung. Vorteil gegenüber anderen  Werkstoffen die leichte Verarbeitung. Für gerade Kanten wird das Balsaholz auf eine der Gehäuseform entsprechende Messinggrundplatte geklebt, im Anschluß die  Form herausgearbeitet. Nach der Formgebung sind zum Verfüllen der Poren mehrere Spritzgänge mit Spritzspachten sowie Schleifgänge erforderlich. Eine weitere,  geringfügig größe Messingplatte stellt im Anschluß die umlaufende Regenrinne des Triebwagens dar.                   Messingplatte zur Darstellung der Regenrinne, Grundplatte des Daches, Balsaholz, im Hintergrund Spritzspachtel. 
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